Vogelkisten, Nistkasten

Vielleicht haben sie sich auch schon gefragt, warum so viele Nistkästen an den Bäumen sind?

Einst bezogen viele Höhlenbrüter freie Spechtlöcher. Je nach Körpergrösse profitierten sie von Kleinspechten bis Schwarzspechten. Zunehmend fehlen allen Vögel alte morsche Bäume mit Spechthöhlen. Die intensive Bewirtschaftung der Wälder und das Verschwinden von alten Apfel- und Birnbäumen in der Kulturlandschaft bringen die Höhlenbrüter in eine Wohnungsnot. Die Schaffung von künstlichen Brutgelegenheiten ist für einen aktiven Naturschützer ein Muss. Die Nistkästen werden von freiwilligen Einwohnern in Fronarbeit hergestellt und aufgehängt. Die Nummern auf dem Frontbrett dienen als Orientierung für den Betreuer, denn anfangs Winter werden sie gereinigt und allenfalls repariert. Anhand der Neststruktur kann auch festgestellt werden, was für ein Vogelpaar diese Nisthilfe ausgesucht hat.

Die häufigsten Arten sind: Meisen, Kleiber, Spatzen und oft auch Waldmäuse, sowie Siebenschläfer. Hornissen füllen den ganzen Kasten mit wunderschönen Waben aus. Sie sind bei uns ebenfalls willkommen, denn auch sie tragen zum ökologischen Gleichgewicht bei. Vögel lieben das Licht, daher hängen die Nistkästen am Waldrand entlang.

Leider macht auch der Vandalismus bei den Vogelkästen nicht halt. Melden sie uns heruntergerissene und defekte Nistkästen. Vielen Dank.